Wir freuen uns über jeden der mithilft diesen Blog über Babys und Schwangerschaft mit sinnvollen Infos und Erfahrungswerten zu füllen. Also, wer Lust hat, einfach anmelden und mitbloggen!
 
 

Normalerweise lasse ich mich jedes Jahr gegen die echte Influenza impfen, außer bisher in meinen vorangegangenen Schwangerschaften. Nun habe ich jedoch gelesen, daß eine Grippeschutzimpfung auch in der Schwangerschaft möglich sei. Ich habe meine Frauenärztin darauf angesprochen und sie hat mir dies ebenfalls bestätigt. Sie meinte sogar, daß die Impfkomission Frauen, welche in den Wintermonaten entbinden, die Impfung in der Schwangerschaft empfehlen. Jetzt werde ich nochmal mit meinem Hausarzt sprechen und sollte der ebenfalls dieser Meinung sein und mir zudem nochmal bestätigen, daß diese Impfung für das Baby unbedenklich ist, werde ich mich wohl dafür eintscheiden. Auch meine beiden Kinder lasse ich wieder impfen, der Große wurde schon öfters geimpft und den Kleinen möchte ich in diesem Jahr das erste Mal impfen lassen. Mein Großer hat die Impfungen immer gut vertragen und wenn es sie vor dieser wirklich schlimmen Form der Grippe bewahrt, ist es in meinen Augen eine mehr als gute Sache zur Impfung zu gehen.


Eigentlich ist es ja kurios: Früher gab es deutlich mehr Kinder bei so gut wie keiner staatlichen Hilfe für werdende Eltern und trotz heutiger Einrichtungen wie z.B. Elterngeld scheint die Geburtenrate in Deutschland weiterhin auf dem Rückmarsch zu sein. Seit Anfang 2007 können Eltern einen Antrag auf das neue Elterngeld stellen. Berechtigt ist, wer in Deutschland lebt, nicht bzw. nicht voll erwerbstätig ist und sein im Haushalt lebendes Kind auch selbst betreut. Zumindest grob gesagt, Ausnahmen scheint es da noch zu geben. Die Bezugszeit beträgt für beide Elternteile zusammen 12, maximal 14 Monatsbeiträge. Das Ausfüllen eines Antragsformulares scheint eine ziemlich komplizierte Sache zu sein, evtl. kann es sogar sinnvoll sein, dies von einem Fachmann machen zu lassen.


Letzte Woche durfte ich endlich mal wieder zur Vorsorgeuntersuchung und somit zum Ultraschall zur Frauenärztin gehen! Ich fiebere diesen Terminen immer regelrecht entgegen und kann gar nicht genug von dem kleinen Wesen da auf dem Bildschirm bekommen. Es ist schon faszinierend was die moderne Technik heute alles hinbekommt, da hatten es die Frauen früher nicht so gut wie wir heute. Meine Mutter z.B. hat sowas in ihren Schwangerschaften niemals erlebt. Man kann sich das gar nicht vorstellen, wenn ich daran denke wie beruhigt ich immer bin, wenn ich sehe daß es dem Baby gut geht, ich würde verrückt werden vor Sorge ohne den Ultraschall. Nächste Woche muß ich zu einem speziellen Organultraschall, aufgrund der Tatsache, daß ich über 35 bin hat mir meine Ärztin dazu geraten. Eigentlich bin ich nicht dafür, deswegen habe ich auch zu Beginn der Schwangerschaft eine Fruchtwasseruntersuchung für mich abgelehnt. Zum einen weil diese oft nur Verwirrung stiftet und die dadurch ermittelte evtl. erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Kindes z.B. mit Down-Syndrom sich dann am Ende glücklicherweise als Irrtum herausstellt. Zum anderen habe ich auch ein ethisches und moralisches Problem damit gerade solche Kinder mal eben auszusieben, ist ja ganz einfach heute. Aber das muß natürlich jeder für sich entscheiden und ich möchte mir auch nicht anmaßen über andere zu urteilen. Und natürlich hoffe ich auch, daß bei dem Organultraschall nächste Woche alles in Ordnung sein wird, denn schließlich wünschen wir uns alle vor allem eines: gesunde Kinder!


Inzwischen bin ich in der 20. Schwangerschaftswoche angekommen und kann leider immer noch keine regelmäßigen Bewegungen meines Babys spüren. Eigentlich heißt es immer mit jeder Schwangerschaft würde man die Bewegungen früher spüren. Dies scheint auf mich wohl nicht zuzutreffen, denn es ist meine dritte Schwangerschaft und in den ersten beiden konnte ich zu diesem Zeitpunkt schon deutlich und regelmäßig die erste Kindsbewegungen spüren. Es ist sogar so, daß ich noch eher so ein zartes Stupsen und Flattern merke und wenn ich nicht bereits wüßte, wie es sich anfühlt, würde ich es wahrscheinlich gar nicht als Bewegungen die vom Kind kommen einordnen. Das macht mich schon sehr nervös und ich hoffe immer daß dennoch alles in Ordnung ist, denn leider dauert es noch bis zu meinem nächsten Vorsorgetermin. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, wenn ich das Baby hoffentlich bald regelmäßig und deutlich spüren kann.


Jetzt habe ich mich von verschiedenen Internetforen doch dazu verleiten lassen, mir in dieser Schwangerschaft auch den AngelSounds zu kaufen. Dies ist ein fötales Herz-Messgerät und man kann es schon ab der 12. Schwangerschaftswoche einsetzen. Dazu muß man etwas Wasser, besser Ultraschallgel, auf das Gerät geben und dann langsam damit über den Bauch fahren bis man die Herztöne seines Babys gefunden hat. Gestern ist es nun bei mir angekommen und ich habe es gleich voller Eifer ausprobiert, mit dem Ergbnis, daß ich keine Herztöne gefunden habe. Da war der Schock erst mal groß, dennoch habe ich versucht ruhig zu bleiben und nach einer Stunde einen erneuten Versuch gewagt, bei dem ich das Herzchen dann zum Glück auch schlagen hörte. Ich denke dieses Gerät braucht schon ein wenig Erfahrung und ganz wichtig, man muß wiklich gelassen an die Sache herangehen, damit man sich nicht gleich Sorgen macht, wenn die Herztöne mal nicht zu hören sind. Es könnte sein, daß das Baby mit dem Rücken zur Bauchdecke liegt und man deshalb nichts hört. Ansonsten ist es natürlich interessant und spannend den Herztönen seines Babys zu lauschen und es bringt auch eine gewisse Beruhigung mit sich, wenn man weiß daß alles in Ordnung ist.